Montag, 23. Oktober 2017

Erbstücke als Erinnerungsstücke - ü30Blogger & Friends


Diese Woche dreht sich alles bei einigen Ü30ern um Erbstücke, die man gerne trägt, anschaut oder auch benutzt. Mir ist dabei gleich der Fuchs von meiner Uroma eingefallen, den ich anlässlich der tollen Themenwoche Zeitreise hier auf dem Blog gezeigt habe. 

Ich bin natürlich gegen Pelz und habe ihn auch nur einmal für die Fotos getragen, aber weg schmeißen kann ich ihn auch nicht.

Ich bin froh, dass es mittlerweile so schöne unechte Felle gibt, so dass es keinen Grund mehr gibt, Echt-Pelz zu tragen.

Er liegt in einer Kiste und alle Jahre mal wieder schaue ich ihn mir an und denke dabei an meine Uroma, die ihn in den 30er Jahren getragen hat. Leider habe ich kein Foto davon.

Aber ich habe ein paar Bilder von meinen beiden Omas und meiner Uroma. Ich mag es, in alten Fotos zu stöbern. Heutzutage knipst man richtig viel, aber werden die Bilder auch aufgehoben und archiviert? Papierbilder sind eben doch einfacher aufzubewahren. Früher hätte ich noch gesagt, besser zu zeigen, aber mittlerweile ist das Zeigen/Weiterleiten von Fotos wesentlich einfacher geworden.

Hier seht ihr jetzt meine schönsten Schmuck-"Erbstücke" von meiner Mama, die sich mit ihren 67 Jahren bester Gesundheit erfreut. Oben links ein kleiner Knotenanhänger aus den 70er Jahren, der jetzt wieder top aktuell und überall zu finden ist. Es kommt alles wieder in der Mode.

Rechts ein absolutes Lieblingsstück von mir. Ein geflochtener Gürtel in Schlangenform. Hat meine Mama früher sehr oft getragen zum Kleid. Die Länge kann man individuell einstellen. Der Schlangenkopf beisst in den Gürtel an der Stelle, wo man möchte. Keine Löcher notwendig.

Auf dem Gesamtbild seht ihr noch weiteren Schmuck. 2 weiße Ketten, Broschen, Creolen aus Gold und die Kette mit meinem geliebten Handtaschen-Kettenanhänger. Das war die Kette, die meine Mama in den 70er Jahren fast täglich trug. Tragebild von 2011

Außerdem trage ich noch gerne die Käferkette, bei der wir aber nicht wissen, wer die bei uns in der Familie früher hergestellt hat. Und von meinem Papa seine Jeans-Weste aus den 70er Jahren. Ich mag so alte Sachen mit Geschichte, ich fühle mich damit echt wohl.

Noch eine kleine Anekdote. Ein weiteres Erbstück hat nur einen ideellen Wert. Es ist ein Salzstreuer, eine kleine Tomate. Aus Plastik. Nicht hübsch, nur kitschig. Aber ich wäre unglücklich, wenn ich sie nicht hätte. Sie gehörte meiner Oma und als ich ein kleines Kind war, habe ich diesen Salzstreuer in Tomatenform immer angehimmelt. "Oma, wenn Du mal nicht mehr bist, dann darf ich den haben, ja?" So habe ich sie öfter gefragt und auch als erwachsene Frau. Omi hat dabei immer gelacht. 

Und nun bin ich auf die anderen Bloggerinnen gespannt,
welche Erbstücke sie uns zeigen werden.


Kommentare:

  1. Liebe Moppi, nein den Fuchs kannst Du nicht wegwerfen. Das Bild ist total süß.
    Ich finde es schön dass Du Sachen Deiner Mutter auftragen kannst und sie sich bester Gesundheit erfreut.
    Schönen Montag, liebe Grüße Tina

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    1. Ich hab noch so manches Teil von meiner Mama, aber selber habe ich ihr auch schon was von mir "vererbt", wenn sie es besonders schön fand.

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  2. Guten Morgen, schöne Dinge hast Du! Bei dem Bild musste ich echt zweimal hinschauen, toll gemacht! Aber von all den gezeigten gefällt mir die Geschichte um den kleinen Salzstreuer am Besten, es kommt nicht auf den Wert an - die Liebe zu diesem Erbstück ist mehr Wert als alles andere! Schade das du uns kein Bild davon gezeigt hast. Liebe Grüße Patricia

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    1. Genau, der ideelle Wert ist immer der größte.

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  3. Hallo, sehr schöne Erbstücke, der Gürtel ist megatoll. Dein Foto mit dem Fuchspelz ist super, hab erst gedacht es wäre wirklich ein altes Familienbild. Danke fürs Teilhaben an eurer Geschichte.
    Liebe Grüße Bo

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  4. Eine sehr süße Geschichte mit dem Salzstreuer aus Plastik, gut, dass du diese behalten hast! Die Erbstücke deiner Mama sieht sehr schön aus, mir gefällt besonders der Gürtel!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Der Gürtel ist auch wirklich echt der Knaller, muss ich bei Gelegenheit mal wieder tragen.

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  5. Das ist ja süß ♥ So erinnert man sich gern an alte Zeiten. Den Fuchs hätte ich vermutlich auch nicht entsorgt.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Ich hätte gerne noch viel mehr alte Sachen von früher, aber vieles ist ja auch verloren gegangen im Krieg und/oder wurde weggeschmissen.

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  6. Ja. Es gibt ein paar so "schräge" Dinge, die so besonders sind, dass sie einen immer an jemanden erinnern.
    Hmmm.... keine Ahnung, aber ich glaube ich hätte das Fell auch nicht entsorgt. Ich habe eine Handtasche aus den 30er Jahren, angefüllt mit abgeschnittenen Zöpfen verschiedener, weiblicher Familienmitglieder. Ein super Sammelsurium an den verschiedensten, unbehandelten Haarfarben.
    LG Sunny

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    1. Das ist ja crazy, würde ich auch nicht wegwerfen.

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  7. Ich finde das Bild mit dem Fuchs ganz toll! Hast Du das selbst bearbeitet, dass es so aussieht? Echt schön, der 20er-Jahre-Look steht Dir ja super!
    Ich finde den Schlangengürtel sehr schön! Und das mit dem Tomaten-Salzstreuer kann ich gut verstehen, ich habe als Teeny meinner Schwester so eine Teedose aus Porzellan abgeluchst, die hab ich heute noch, und sie gefällt mir noch immer.
    Liebe Grüße, Maren

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    1. Erst habe ich mich so geschminkt und gestylt, dann fotografiert und das Bild leicht bearbeitet. Die Augenbrauen sind geschminkt, meine originalen Augenbrauen habe ich dann am Computer wegretuschiert, ansonsten ist aber (an mir) nichts weiter bearbeitet, alles Schminke.

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  8. Die Geschichte mit dem salzstreuer zeigt, wertvolle Erinnerungsstücke müssen nicht teuer sein. So einen fuchs gibt es bei uns auch. Ich finde es schön das du dem Schmuck weiterhin leben gibst, so sollte das sein.

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    1. Meine Mama freut sich auch, dass ich den alten Schmuck noch weiter trage. Der ist viel zu schade, um nur in der Schublade zu liegen, auch wenn vieles Modeschmuck ist.

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  9. Das "alte" Foto aus der Vergangenheit finde ich genial!

    Viele Grüße von der Isar an die Spree

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  10. Pelz hin oder her... den Fuchs musst du auf jeden Fall behalten. Das waren einfach andere Zeiten!
    Meiner Oma habe ich ein 50er Jahre Kaffeeservice abgeschwatzt. Sie hat es hat es gar nicht mehr genutzt und ich fand es total stylisch. Nun ist es allerdings doch zu einem Erbstück geworden und erinnert mich an meine kürzlich verstorbene Omi...

    LG Kerstin

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  11. :-) Liebe Moppi,
    das sind schöne Erinnerungen, die Du da mit uns geteilt hast.
    Ich habe zu Pelz eine etwas andere Meinung - ich denke nämlich, wenn ein Pelz vererbt wird, dann sollte man ihn auch tragen. Die Tiere sind schon lange tot und durch das Tragen kommen sie noch mal zu Ehren, d.h. ihr Tod ist nicht ganz sinnlos. Wäre schade, wenn man sie entsorgen würde.
    Liebe Grüße :-)

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  12. Huhu Moppi,
    cih sollte eigentlich einen Fuchspelz von meiner Tante erben, zumiddest hat sie immer gesagt, dass ich ihn bekomme, als ich noch klein war.
    Jetzt bin ich eigentlich ganz froh, dass er nach dem Ausmisten ihres Kleiderschranks (lange nach ihrem Tod) doch nicht bei mir gelandet ist. Ich wüßte nichts damit anzufangen.
    Umso schöner, dass Dein Uroma-Pelz von Dir geschätzt und liebgehalten wird!
    Viele Grüße sendet Dir
    Edna Mo

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