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Montag, 10. September 2018

Leben mit Stoma

Moppis Blog - Aus Freude. ist mehr als nur ein Modeblog.

Auf meinem Blog gibt es eine Vielzahl von Themen und nun kommt ein neues Thema dazu. Es bleibt alles wie gehabt, es wird nur um das echte Leben ergänzt. Meine lieben Stammleser kennen meine Blogbeiträge als ehrliche und authentische Beiträge und so soll es auch weiterhin bleiben. 


Stoma & Pouch

Nach einer Krebserkrankung in der Kindheit leide ich heute an den Spätfolgen der Bestrahlung, die ich 1972 bekam und lebe heute seit 2005 mit einem Stoma und seit 1998 mit einem Pouch (künstliche Blase).

Scheut euch nicht, mich alles zu fragen, was euch grade durch den Kopf geht. Vieles werde ich natürlich noch ausführlicher erklären und aus meinem Leben erzählen, wie gut und auch mal weniger gut ich mit allem umgehen kann. Ich bin dankbar für mein Leben, eine andere Option gab es damals auch nicht.


Ich möchte mit den kommenden Beiträgen aufklären und Menschen Mut machen und die jenigen unterstützen, die auch ein Stoma haben oder jemanden kennen, der sich diesen Problemen stellen muss. 

Meine Blogleser wissen, dass ich nicht auf Mitleid aus bin, neue Leser werden es schnell merken, dass dem wirklich nicht so ist. Aber natürlich geht es hier auch weiterhin um Mode, Beauty und alles, was das Leben schön macht.


Zum Schluss ein Zitat, welches absolut auf mich zutrifft:

„Da ich gewöhnt bin, die halbe Gesundheit für die ganze zu halten,
so habe ich gottlob nichts zu klagen.“

Johann Peter Hebel (1760-1826)



Kommentare:

  1. Das Du ehrlich bist, kann ich unterschreiben. Bisher habe ich dich nicht anders kennen gelernt. Über Deine Erkrankung wusste ich bisher nichts. Bin allerdings ganz fasziniert wie Du damit umgehst. Respekt . Ich wüsste nicht ob ich das könnte .
    Deine Bluse gefällt mir richtig gut. Die hat ein tolles Muster. Ich mag es wenn es so reduziert ist besonders gerne.
    LG heidi

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    1. Viele sagen oft, dass sie damit nicht leben könnten, aber im Endeffekt bleibt einem nichts anderes übrig. ;-) Und es lebt sich gut mit einem Stoma.

      Ich mag mein Outfit auch sehr und trage zu diesem Rock immer dunkelblaue Oberteile, auch mit Muster, habe noch eins mit Zitronen.

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  2. Oh! Über diese Deine Lebensumstände wusste auch ich bisher nichts. Wie kommt es, dass Du Dich jetzt, also nach 13 Jahren Stoma, entschlossen hast, dieses Thema öffentlich zu machen?

    Lieben Gruß
    Gunda

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    1. Wenn man anfängt zu bloggen, dann ist es schon an sich ein merkwürdiges Gefühl, sich überhaupt öffentlich zu zeigen, aber mittlerweile so selbstverständlich, dass ich dachte, warum nicht auch jetzt das Stoma zeigen? Im wahren Leben wissen auch alle Bescheid darüber.

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  3. Ich finde es gut, dass Du das Thema öffentlich machst. Das wird vielen Lesern - auch neuen, die darüber zu Dir kommen - Mut machen, die Situation anzunehmen.

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    1. Genau, Mut machen möchte ich, denn ich habe bei meinen vielen Krankenhausaufenthalten Frauen kennengelernt, die grade ein Stoma bekommen haben und sehr verzweifelt waren. Ich habe dann so gut wie möglich versucht, ihnen zu erzählen, dass man mit einem Stoma so gut wie alles machen kann.

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  4. Ja. Ich wusste ja schon einige Zeit davon. Und finde es auch sehr gut und wichtig, wie Du mit der chronischen Krankheit umgehst.
    Darüber zu schreiben, ist das eine. Die damit einhergehenden Tools an der Frau zu zeigen ist allerdings sehr mutig. Ich finde das beachtlich. LG Sunny

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    1. Danke. Das Zeigen finde ich für mich gar nicht schlimm, befüchte nur, dass nicht alle „so etwas“ sehen wollen - auf einem Modeblog!?

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  5. Hallo Moppi - das ist mutig und ich finde es gut - das Stoma ist ein Teil von dir.
    Meiner Schwester wurde auch wegen einer Krebserkrankung die Blase entnommen vor bald 3 Jahren und sie hatte die Option das das Urin über den Darm abgeleitet wird. Auch nicht einfach - mittlerweile funktioniert das aber sehr gut. Viele Grüße - sabine

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    1. Meine Blase wurde auch entfernt und ich habe eine künstliche Blase bekommen, die ich selbst mittels einem Katheter entleere. Die Variante, die Deine Schwester hat, kenne ich auch und schön zu lesen, dass es jetzt gut funktioniert.

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  6. Ich finde es ganz toll, dass du darüber schreibst, denn ich hab zwar schon mal gehört dass es sowas gibt, aber nie weiter was darüber gehört und ich kannte die Begriffe auch gar nicht.
    Liebe Grüße!

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  7. Liebe Moppi, ich wusste nichts davon und finde es gut, dass Du es ansprichst und zeigst. Es wird vielen Menschen helfen. Obwohl ich beim Arzt arbeite, habe ich noch kein Stoma oder Pouch gesehen. Weiss wenig darüber. Immer her mit den Infos.
    Und he, Du siehst toll aus und Du bist ein wunderbar offener ehrlicher Mensch.
    Mich würde interessieren, ob man etwas beachten muss, wenn man schwimmen gehen möchte.
    Liebe Grüße Tina

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    1. Ich habe das Glück, dass bei mir der Beutel recht gut an der Haut haftet und kann einfach so in‘s Wasser springen, ohne auf etwas achten zu müssen. Auch stundenlanges Planschen, z.B. in einer Therme, schadet nicht. Man sollte nur nach langem Badevergnügen an einem Tag abends eine neue Hautschutzplatte anbringen, da sie durch das viele Wasser etwas aufgeweicht ist und somit nicht mehr 100%igen Schutz bieten kann.

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    2. Das ist ja toll. Danke für Deine Antwort Moppi. Also kann man auch hier spontan sein. Klasse.
      Schönen Donnerstag, liebe Grüße Tina

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  8. Ich finde es gut, dass du darüber schreibst und ich kann mir vorstellen, dass es Betroffenen Mut macht. Ich habe lange genug im Krankenuas gearbeitet um zu wissen, dass viele Dinge noch Tabuthemen sind, die mit viel Scham besetzt sind. Darüber zu sprechen und zu schreiben kann vielleicht helfen, solche Barrieren abzubauen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  9. Ich musste tatsächlich googeln, was ein Stoma ist. Und ich ziehe den Hut vor deiner Entscheidung. Ich finde sie klasse, denn viele Frauen werden, wenn eine solche Maßnahme ansteht, Panik davor haben. Und wer könnte ihnen die besser nehmen als du? Und dass du über Mode bloggst, ist doch grandios!

    Eine Krebserkrankung in der Kindheit muss furchtbar sein. Es tut mir sehr leid, dass du das durchmachen musstest.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Für Eltern ist es viel schlimmer, wenn sie ihr Kind sterben sehen. Ich selber war noch zu klein, um wirklich alles mitzubekommen. Ein Trauma ist jedoch geblieben.

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    2. Ja, vermutlich hast du Recht. Für Eltern ist es das Schlimmste, was es gibt, wenn ihr Kind stirbt. Meine große Tochter war knapp 1,5 Jahre alt, als sie quasi in letzter Sekunde operiert wurde und ich wusste stundenlang nicht, ob sie überlebt. Das wirkt bis heute nach - ich behandle sie anders als ihre Schwester und glucke viel mehr. Das werde ich wohl nie mehr los - sie auch nicht. Und das hat definitiv auch Auswirkungen auf sie, obwohl sie sich an nichts mehr erinnern kann.

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  10. Oh.... Ich finde es gut, das du es öffentlich machen willst! Ich kenne beides aus meinem Pflegealltag und merke täglich wie groß die Hemmschwelle ist, darüber zu reden! Es ist ein Tabuthema in unserer Gesellschaft und ich denke einfach das Du Mut machen kannst! Viele wissen auch gar nicht was für Hilfsmittel es alles gibt - so das man auch schwimmen kann usw. Dein Modeblog kann doch bestehen bleiben - denn es interessiert sicherlich wie man ein Stoma verpackt ohne das er auffällt usw. Das hast du auf jeden Fall mit Bravour geschafft! Von mir also Daumen hoch für deinen neuen öffentlichen Weg! Liebe Grüße Patricia

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  11. Ich finde es großartig, dass Du es öffentlich machst, Moppi! Ich wusste nicht, was ein Stoma ist, aber ich finde, Offenheit ist eine große Chance. Zum Beispiel merkst Du ja an den Reaktionen, dass es alle super finden! Auch ich würde es begrüßen, mehr darüber zu erfahren. Ich find's mutig, dass Du es zeigst und so lange schon damit lebst... und dass Du kein Mitleid willst, steht so deutlich in Deinen Zeilen, auch wenn man Dich nicht (so gut) kennt. Trotzdem hast Du mein Mitgefühl und meinen Respekt. Das ist kein Mitleid. Und trotzdem bleibt Dein Blog ja ein Modeblog. Das eine schließt das andere ja nicht aus!
    Liebe Grüße!

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  12. Das Zitat am Schluss ist toll, Danke fürs posten ♡
    Ein guter Weg es hier zu sagen. Denn selbst wenn es jemand nur liest und vielleicht nichts dazu sagt, kann es helfen, das sich jemand weniger alleine damit fühlt. :)

    Liebe Grüße <3

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  13. Liebe Moppi!
    Zuerst einmal: verzeih mir, dass ich relativ lange nix von mir habe hören lassen, ich will jetzt auch keine Ausreden anbringen außer der, dass ich es einfach nicht geschafft habe und es nix mit Dir und Deinem tollen Blog zu tun hatte!
    Zum zweiten finde ich es sehr mutig, dass Du offen über Deine Krankheit schreibst und bewundere und finde es sehr gut, wie Du damit umgehst! Ich finde es prima, die Bilder auf Deinem Blog zu veröffentlichen! Es ist für Dich und für Deine Leser ein Zeichen und es hat Symbolcharakter, der wichtig und ein Schritt in die richtige Richtung ist! Denn Leid gibt es überall und je offener man damit umgeht, umso besser ist das für alle und umso mehr führt dass dazu, dass das Makellose nicht mehr als ,,Normal" angesehen wird, wie uns die Medien durch Photoshop glauben machen wollen! Natürlich gibt es manchmal ein paar Menschen, die so etwas gar nicht einordnen können und deshalb vielleicht nicht ganz angebracht reagieren. Oft steckt einfach nackte Angst vor dem ,,Unbekannten" dahinter! Sicher hast Du das auch erlebt. Deshalb ist auch Dein Angebot, Fragen zu beantworten toll, damit sie sehen, dass das Ganze etwas ist, mit dem man in der Regel nach einer Gewöhnung doch ganz gut leben kann! .Genauso, wie Du es ja tust!
    Ich freue mich auf weitere Beiträge!
    Alles Liebe, Nessy von www.salutarystyle.com (NICHT happinessygirls)

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    1. Unangebrachte oder unsensible Reaktionen habe ich bisher nur von Ärzten oder Krankenschwestern erfahren, im normalen Leben bisher nur einmal, ansonsten wirklich überhaupt nicht. Das eine Mal hat mich aber wirklich sehr getroffen, so dass ich es auch nicht vergessen kann. Ich möchte auch, dass ein Stoma so normal angesehen wird wie ein Beinbruch. ;-)

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  14. Dass Du öfters im Krankenhaus bist, habe ich ja schon mitbekommen. Über Deine Erkrankung wusste ich bisher nichts. Ich finde es ebenfalls mutig, dass Du darüber berichtest. Aber auch super. Aufklärung finde ich wichtig, egal worüber. Das hilft bestimmt vielen Lesern.

    Liebe Grüße Sabine

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  15. Liebe Moppi, ich lese schon seit längerer Zeit Deinen Blog, nun muss ich auch mal kommentieren: Das hätte ich nie gedacht, dass Du einen Stoma-Patientin bist! Ich finde es toll, dass Du das öffentlich machst, Du machst vielen Mut und tust etwas gegen eine Tabuisierung. Das ist der richtige Weg.
    LG Marita

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  16. :-) Liebe Moppi,
    das ist sehr mutig von Dir! Ich habe nicht gewusst, dass Du mit einem Stoma lebst.
    Ich kenne das von Kindheit an, weil meine Oma durch schwere Krebserkrankungen auch damit leben musste. Aber ich wäre nie darauf gekommen, dass eine junge Frau wie Du auch damit lebt.
    Dir weiterhin gute Gesundheit und liebe Grüße
    Claudia :-)

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