Montag, 8. September 2014

Mobbing

Ein schwieriges Thema. Schon immer gewesen. Mobbing gab es schon immer, wenn es auch nicht Mobbing hieß und wird es auch immer geben, leider. Als Kind sagte man, die sind gemein zu mir. Warum schreibe ich über Mobbing? Weil es mich plötzlich selber getroffen hat. Ich werde gemobbt und es ist für mich eine sehr schlimme Situation. Man denkt ja immer, mir kann das nicht passieren. Nicht, weil ich mich jetzt für unfehlbar und immer nett halte, nein, sondern weil ich bei Problemen immer das Gespräch suche und auch sehr vieles und eigentlich auch viel zu schnell verzeihe, weil ich am liebsten immer Friede, Freude, Eierkuchen möchte. Manchmal ist das jedoch nach Meinungsverschiedenheiten nicht mehr möglich, auch wenn ich einen 2.Versuch nach einiger Zeit starte. 

Wie kam es zum Mobbing? Ich bin in einem Verein zusammen mit meinem Mann. Schon seit über 10 Jahren. Nun kam ein Paar (unsere Verwandtschaft) als neue Mitglieder, wir haben uns wirklich sehr gefreut und haben uns auch noch sehr dafür eingesetzt, dass sie in den Verein kommen können. Irgendwann waren wir verunsichert, warum der Mann nicht mehr so offen zu uns war und wir sprachen mit ihm. Die Missverständnisse wurden geklärt, später haben wir jedoch erfahren, dass er es gar nicht ernst meinte und mich nicht ertrage. Bei einem weiteren Gespräch mit der Frau kam heraus, dass speziell sie und 2 weitere Personen uns nicht mehr ausstehen können. Die ganzen Einzelheiten will ich hier nicht da legen, nur einen der Gründe, die uns genannt wurden, möchte ich euch nicht vorenthalten, um zu verdeutlichen, dass Mobbing sich nicht unbedingt auf richtigen Gründen, schlimmen Streits und/oder Missverständnissen aufbaut. Mir wurde unterstellt, dass ich zu viel esse und deswegen so oft im Krankenhaus bin. Ok, da war ich erstmal baff. 

Was ist Mobbing denn nun genau? Was passierte jetzt nach den ganzen Gesprächen? Wir werden ausgegrenzt, nicht mehr eingeladen. Es gibt viele Arten des Mobbings, dazu zählt auch soziale Isolation, die uns jetzt betrifft. Das schlimme ist auch, dass man weiß (wurde mir von der Person, die uns auch mobbt, selber bestätigt), dass schlecht über uns geredet und sich gegenseitig aufgestachelt wird in der Gruppe gegen uns. Wenn man sich die Definition von Mobbing anschaut, fällt unser Beispiel unter "Ungleiche Machtverhältnisse", Mehrere Personen gegen einen (oder Zwei wie bei uns). Die Gruppe ist stark, klar. Und wenn es auch einer in der Gruppe nicht so toll findet, dass gemobbt wird, wird er/sie niemals aufstehen und sagen, so geht das nicht, denn dann könnte er ja die Freundschaft zu der Gruppe verlieren und würde plötzlich alleine dastehen.

Was kann man tun? Ich finde, leider nicht viel. Natürlich sollte man kämpfen und nicht aufgeben, aber irgendwann hat man auch keine Kraft mehr. Einer der Vorsitzenden vom Verein ist auch dran beteiligt und tut genau das Gegenteil von Schlichten. Auch wenn er uns privat nicht leiden kann, finde ich es als seine Pflicht, für Kameradschaft zu sorgen und nicht gegen uns zu hetzen (mein Mann ist für ihn gestorben). Auch wenn man immer wieder viele Gespräche führt, dass Vertrauen und die offene Herzlichkeit und Freude sind weg. Wir haben es der Familie erzählt, dass liess sich leider nicht vermeiden, da es ja unsere Verwandtschaft ist. 

Kurios ist nun, dass einer der Mobberinnen sich jetzt als Opfer fühlt und sich so bei den anderen darstellt und diese sie jetzt natürlich in Schutz nehmen und der Missmut deshalb gegen uns immer weiter geschürt wird. Wir hatten ein Angebot von dieser Person, dass sich sich mit uns sozusagen heimlich erstmal versöhnt, ohne die anderen. Darauf sind wir aber nicht eingegangen.

Warum mobbt man überhaupt? Was veranlasst erwachsene Menschen dazu, andere zu mobben? Bekannt ist, dass diese Personen oft selber starke Probleme haben, vielleicht empathielos sind und Befriedigung dabei empfinden, wenn sie andere Menschen mobben. Letzteres glaube ich in unserem Fall nicht. Vielleicht spielen hier Neid und Verlustängste eine Rolle. Angst der Mobberin, uns nicht mehr kontrollieren und bestimmen zu können, wie wir uns verhalten sollen. Alles Vermutungen. Erklärungen finden wir nicht.

Warum hat es uns getroffen? Nicht, weil wir schwache Menschen ohne Selbstbewusstsein sind.  Das sicher nicht. Vielleicht, weil wir uns zu viel gefallen lassen. Vielleicht auch, weil wir nicht immer und sofort bei kleinen Ungerechtigkeiten auf den Tisch gehauen haben. Vielleicht, weil wir nicht jeden kleinen Streit und jede kleine Sache so wichtig genommen haben. Ich glaube, es kann einfach jeden treffen. 

Ich könnte noch viel mehr schreiben, versuche aber natürlich auf einem öffentlichen Blog nicht zu viel privates preiszugeben. Aber da Mobbing viele Bereiche betrifft, auch im Internet, wollte ich das Thema einfach gerne ansprechen, damit sich andere trauen, die auch gemobbt werden, darüber zu sprechen bzw. es offen auszusprechen. Man muss sich nicht schämen, wenn man gemobbt wird. Peinlich empfinde ich es zwar auch, aber ich schäme mich nicht dafür. Mein Mann kann mittlerweile besser mit der Situation umgehen als ich.

Auch wenn ich (oder wir) unbewusst einen Fehler in der Vergangenheit gemacht haben, rechtfertigt das nicht, uns zu mobben und auszugrenzen. 


Wurdet ihr schon einmal gemobbt? Kennt ihr Mobbing-Opfer? Was denkt ihr darüber?


Kommentare:

  1. Liebe Moppi,

    es ist wirklich gut, das Du das Thema ansprichst, denn wie gesagt es gibt viele Arten von Mobbing und es kann wirklich jeden treffen.

    Ich persönlich war auch in meiner Jugend ein Opfer von Mobbing. Damals in der Schule und das sogar von Lehrern und den meisten meiner Mitschülern. Wirklich dagegen tun kann man nichts. Für mich war damals nur klar, dass wenn eine Aussprache nichts bringt, dann wechselt man halt den Freundeskreis. So habe ich es damals bereits gehalten.
    Natürlich ist das Thema, wenn die Familie da mit drinsteckt noch ein viel schwierigeres, aber ich finde es toll, dass Du und Dein Mann euch nicht auf so "hinterhältige" Angebote einlasst.

    Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Kraft und das es vielleicht in eurem Fall zu einem guten Ende kommt.

    Liebe Grüße,
    Simone

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    1. Danke, Simone. Es ist unfassbar, dass sich bei Dir sogar Lehrer am Mobbing beteiligt haben.

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  2. hmm, das ist ein schwieriges Thema. Lästern tut jeder mal, mobben ist da schon etwas krasser. Ich denke sowas entsteht immer, wenn leute nicht mit einem reden, und kleinigkeiten in sich reinfressen und aufstauen. irgendwann sind sie auf Grund einer Kleiningkeit total reingesteigert und wissen vielleicht nicht mal mehr warum sie sauer auf dich sind, sonder hacken einfach auf dir rum. Sowas ist immer traurig und man kann damit wirklich schwer umgehen, denn gerade wenn man es als Opfer anspricht, fühlen die anderen sich vielleicht noch angegriffen und packen sich selbst in die Opferrolle. Du hast das Glück einen Mann an deiner Seite zu haben, der zu dir steht und das solltest du einfach schätzen :) Zusammen werdet ihr das bestimmt schaffen, auf jedenfall sollte der Vorsitzende sich mal überlegen welche Rolle er da spielt. Ein Lehrer ist auch zum schlichten da und nicht zum mitmachen...
    Und das Argument mit dem Essen ist ja nun mal totaler Quatsch, das wissen wir alle, zumal du nicht mal dick bist.

    Ganz liebe Grüße,
    Fio

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    1. Das denke ich auch, dass sie gar nicht mehr die Gründe wissen und festgefahren in der Situation sind.

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  3. Hallo Moppi,

    mir sind gerade die Tränen über die Wangen gekullert. Ich wurde selber in der Schule gemobbt und obwohl das inzwischen 20 Jahre her ist, war das einer der Auslöser für meine Angsterkrankung.

    Auf die Diskussion bin ich gespannt.

    LG

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    1. Das tut mir so leid. Ich denke auch, dass die meisten Mobber sich gar nicht bewusst sind, was sie anderen Menschen seelisch damit antun und dass man sowas auch nicht einfach vergessen kann.

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  4. Liebe Moppi,
    danke für diesen Artikel! Das was Du erlebt hast kann ich sehr gut nachvollziehen. Mir ist genau das Gleiche passiert. Nur waren es glücklicherweise keine Verwandten von mir. Man merkt es am Anfang nicht und dann bricht es wie ein Sturm rein.

    Damals war mir mein Seelenheil wichtiger als der Verein, habe ich mich zurückgezogen. Es war auch sehr extrem. Da spielte auch viel Neid ein Rolle. Ich habe viel gelernt und vorallem akzeptiert, dass jeder Mensch seine Schattenseiten hat.
    Vieles hat nichts mit einem Selbst zu tun. Meist hat die anderen Personen ihre eigenen "Dämonen" mit denen sie zu kämpfen haben. Deshalb ist es egal wie Du Dich verhalten hast.

    In meinem Blog habe ich eine 3-teilige Serie über Energievampire geschrieben. Vielleicht hilft es Dir weiter beim nächsten Mal wenn Du ein paar Mobbern begegnest.

    In diesem Sinne alles Liebe,
    Grüße, Wasana

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    1. Ich möchte mich aber nicht aus dem Verein zurück ziehen, weil es ein sehr wichtiger Teil meines Lebens ist und ich will mich auch nicht unterkriegen lassen. Aber es stimmt, mit dem Gedanken habe ich schon gespielt, weil es für die Seele einfacher ist.

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  5. Mobbing ist wirklich ein unschönes Thema - zumal man ja denkt, dass erwachsene Menschen eigentlich ein bisschen vernünftiger und einsichtiger sein sollten... Es ist doch eigentlich albern, dass man sich einen "Feind" sucht und sich dann auf ihn einschießt - da vermutet man ja meistens, dass irgendwas Schlimmes dahinterstecken muss. Das ist aber in den seltensten Fällen so.

    Wenn man wahrscheinlich auch deine Mobber mal fragen würde, warum sie euch denn genau nun nicht mehr leiden können, ich wette, dass die Hälfte nicht mal einen guten Grund wüsste. Irgendwer hat irgendwann mal damit angefangen (vielleicht weil ihm deine Frisur gerade nicht gefallen hat oder sonst irgendein Quatsch) und irgendwie wurde dann einfach weitergemacht, weil... naja, hat sich halt so ergeben. Und eigentlich tun wir denen ja auch nichts Böses, wir reden nur ein bisschen, das dürfen wir ja wohl, so unter uns, oder nicht? Oft fehlt es ja an der Einsicht, was das Fehlverhalten angeht - und das beschreibst du ja auch bei einer Person...

    Das Einzige, was da wohl hilft ist abhaken. Will man wirklich mit solchen Leuten noch befreundet sein? Mit Menschen, die anscheinend keinerlei Wertschätzung für andere überhaben, die nicht willens sind, sich andere Argumente anzuhören und mal über ihr Verhalten nachzudenken? Ich glaube kaum, dass solche Gesellschaft deiner (oder eurer) Mühe wert ist...

    Ich finde übrigens, dass du dich gar nicht schämen musst! Schließlich bist es nicht du, die sich unreif und bescheuert verhält, sondern "die". Vielleicht kannst du dich ein wenig fremdschämen für die Dummheit anderer Menschen, aber das wäre wohl schon zu viel Aufmerksamkeit, die man diesen Personen schenken würde ;) Aber ein wenig Mitleid darfst du haben mit denjenigen, die anscheinend nicht in der Lage sind, sich ernsthaft mit anderen auseinanderzusetzen und lieber auf so ein unreifes Verhalten zurückgreifen...

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    1. Befreundet möchten wir mit den Personen in Zukunft wirklich nicht mehr sein, aber eben einen normalen Umgang führen, wie normale Erwachsene eben.

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    2. Naja, das setzt ja voraus, dass die anderen auch erwachsen sind - und das scheint ja nicht so ganz der Fall zu sein :(

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  6. Ich hatte richtig Schiss, den Beitrag zu lesen, weil ich Angst vor Stigmatisierung habe. Meistens wird das Thema eher pauschal betrachtet und niemand kümmert sich wirklich um die Opfer. Aber was ich hier lesen musste, hat mich erstaunt. Dass sogar Erwachsene sowas machen!

    Ihr seid nicht schuld daran. Es kann jeden treffen. Denn wie du richtig feststellst: Es ist die Gruppe.

    Diese Personen sind selbst unsicher, und wenn sogar die Frau ihren Mann manipulliert, dann ist das heftig. Ich vermute, dass er von seiner Frau unter Druck gesetzt wurde und sich deswegen abgekapselt hat. Diese Frau will ihr Leben unter Kontrolle bringen, indem sie euch kontrolliert. Das lenkt sie davon ab, dass sie andere Bereich ihres Lebens nicht kontrollieren kann. Es geht dabei nicht um Befriiedigung, sondern um Flucht. Klar empfindet man Freude, wenn man über andere triumphiert, aber vor allem freut man sich, dass man wieder atmen kann und sich nich als Opfer fühlt. Vermutlich sieht sich diese Frau als Opfer - als Opfer des Lebens oder so.

    Was mich schockiert ist, dass sogar der Vereinsvorsitzende mitmacht. Aber so sind Menschen.

    Macht euch bewusst, dass ihr Rückhalt habt. Aber keiner traut sich etwas zu sagen. Diese Ehepaar strahlt eine Menge Macht aus und die anderen haben Angst, dass, wenn sie weg sind, die ganze Gruppe zerbricht. Was Unsinn ist, weil man sich ja als Menschen mag.

    Vielleicht hilft es, ihre Mitläufer anzusprechen, wenn die beiden nich da sind und versuchen, den Kontakt zu intensivieren.

    Oder ihr wehrt euch tatsächlich mal öffentlich. Ohne schmutzige Wäsche, sondern um eine Grenze zu setzen.

    Notfalls müsst ihr den Verein wechseln. Denn gg. eine Gruppe kann man nur schwer gewinnen.

    Wichtig ist, dass ihr nicht daran schuld seid. Ganz im Gegenteil: Ihr habt eure Meinung, Konflikte anzusprechen, durchgezogen, was sehr, sehr gut ist. Wenn die anderen das anders sehen, haben sie Pech gehabt.

    Es geht darum, dass ihr euch wohlfühlt. Und wenn euch das belastet, dürft ihr weiterziehen. Das ist keine NIederlage, sondern ein Gewinn. Ihr habt euch nich auf das Niveau der anderen verlassen. Sie werden früher oder später feststellen, dass ihr fehlt. Und dass Macht nich glücklich macht.

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    1. Ich hatte auch lange überlegt, den Beitrag zu schreiben, aber weil eben oft nur allgemein über das Thema geschrieben wird und es oft auch um Jugendliche in der Schule oder Erwachsene am Arbeitsplatz geht, dachte ich mir, dass es vielleicht anderen hilft und ich auch andere darauf aufmerksam machen kann, dass es eben einen einfach so treffen kann. Auch im Verein, wo es ja um ein Hobby und seine Freizeit geht.

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  7. Ich bekomme richtig Gänsehaut. Ganz ehrlich, ich würde an Eurer Stelle austreten. Und nicht, weil Ihr aufgebt und schwach seid, sondern weil Ihr Stolz besitzt und stark seid. Da ja fast alle beteiligt zu sein scheinen, sind sie es wirklich nicht wert, dass Ihr Euch mit diesen Personen weiter "abgebt". Ich würde mal behaupten, Mobbing machen nur Menschen, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind. Anders kann ich es mir nicht erklären.
    Das ist ja wie im Kindergarten, sich heimlich zu versöhnen. Nein, im Kindergarten sind die Kleinen sogar viel ehrlicher. Ich würde mich an Eurer Stelle aus dem Verein komplett zurückziehen und erst einmal zur Ruhe kommen. Vielleicht gibt es bei Euch ja noch einen anderen Verein, eine andere Freizeitbeschäftigung, die Euch Freude bereiten würde.
    Alles Liebe für Dich
    Ari

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  8. das ist schon ziemlich heftig, was Du schreibst. Ich kenne die Hintergründe nicht, aber es ist schon schwierig, wenn Verwandschaft, Verein und Freunde/ Bekannte aufeinander treffen.Da gibt es bestimmt Zündstoff nach einiger Zeit. Die Behauptung , das Du so oft im Krankenhaus bist, weil Du soviel isst, ja auch wenn es so wäre, sollte der Mensch doch nicht gemobbt werden. Ich bin eine chronische Schmerzpatientin und bin auch oft Krankenhaus, bald Schmerzklinik und wie Du, war ich auch schon auf einer Reha. Glaube mir mal, auch ich kenne Leute, die haben dafür kein Verständnis. Auf Arbeit vor zehn Jahren wurde ich auch gemoppt, von Menschen die 10-20 Jahre älter waren als ich. Das hat mich noch kränker gemacht.Schmerzen, was ist das ? Die soll sich nicht so anstellen. Das sagen mir Leute, die nur am jammern sind, wegen jeden Pups. Sorry, den Ausdruck.
    An Deiner Stelle hätte ich mich zurückgezogen aus diesen Verein, aber dafür ist der Verein Dir zu wichtig. Ich könnte nicht verzeihen und würde mit den Menschen nicht mehr zusammen sein wollen. Sowie Du schreibst, denke ich, das es von den anderen Neid ist, vielleicht auf Deine Beziehung zu Dein Mann oder weil ihr für die Leute zu harmonisch rüber kommt, aber denke nicht darüber nach. Ich würde weiterziehen. Einmal so heftig das Vertrauen gebrochen, mit solchen Leuten möchte ich nichts mehr zu tun haben. Was mir vor zehn Jahren passiert ist, das macht mir heute noch Kummer, aber eine Arbeit wechselt man nicht so schnell. Ihr habt die Möglichkeit. diesen Menschen aus den Weg zu gehen ! Alles Gute für Euch ! Liebe Grüße Andrea

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    1. Ich bin auch Schmerzpatient und weiß, wovon Du redest. :-(

      Im Verzeihen bin ich leider groß. Sie könnten jetzt alle ankommen und ich würde sofort verzeihen und vergessen, Schwamm drüber. Egal, wie schlimm es war. Ich bin da einfach ein beklopptes Hascherl.

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  9. Das ist schon ziemlich heftig, und ich weiß mal wieder gar nicht, was ich dazu sagen soll. Heimlich versöhnen würde ich mich auch nicht, entweder ganz oder gar nicht. Oh man, ich hoffe für euch, das sich alles zum Guten wendet ♥♥♥
    xox Sabine

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  10. Mobbing ist unter aller Sau, warten ist das falscheste, was man machen kann.

    Man sollte aber auch das eigene Verhalten durchaus einmal reflektieren. Vielleicht hast du genauso gehandelt, ohne dass dir aufgefallen ist, dass du es tust. Das ist nämlich nicht ungewöhnlich. Man hat seine eigenen Maßstäbe, an denen man die anderen misst und wenn andere aus diesem Schema fallen, kann es passieren, dass man nicht die Toleranz hat, das zu akzeptieren.

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    1. Du kannst mir glauben, ich habe mehr als 1 Million mal nachgedacht und gegrübelt, ob ich mich falsch verhalten habe, ob ich das alles falsch sehe oder zu empfindlich bin, weil ich mir das alles zu sehr zu Herzen nehme und ob ich zu intolerant bin. Aber es ist egal, wer Schuld hat oder wie es dazu gekommen ist, andere auszugrenzen ist einfach nicht Ordnung.

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  11. liebe moppi,
    da mir das thema nicht unbekannt ist, habe ich deinen beitrag aufmerksam gelesen.
    mobbing ist nicht immer mobbing auch wenn es dem einzelnen so erscheint.
    als mitglied im personalrat auch im verein denke ich, dass man beide seiten hören muß.
    um mir ein urteil erlauben zu können, muß ich auch als leser hier beide seiten hören, was natürlich nicht möglich ist.
    mir erscheint das alles zu wenig um es als mobbing "durchgehen" zu lassen. mir scheint, dass dich eben diese leute nicht mögen. wie sieht es denn bei den anderen mitgliedern aus? da sind bestimmt nicht alle gegen dich.
    in der heutigen zeit spricht man sehr gerne von mobbing, aber da gehört schon weitaus mehr dazu.
    ich würde versuchen mal mit den anderen mitgliedern des vereins zu sprechen, wie sie das sehen.
    um nochmals auf das mobbing zurückzukommen. ich arbeite ehrenamtlich in einem altenheim und selbst hier in das vermeintliche mobbing zu spüren. da hier mehr frauen vertreten sind als männer - man glaub es nicht - aber es ist so. ist der konkurrenzkampf um einen mann sehr groß. viele alte damen werden gestoßen, verprügelt usw.
    es ist nicht immer leicht. aber selbst meine alten herrschaften meinen, dass das mobbing ist.
    viele erfolg und einen lieben gruß eva

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    1. Ich habe hier auch nur wenige Einzelheiten geschildert, alles würde den Rahmen sprengen und auch nicht in einen öffentlichen Blog gehören. Aber wann fängt Mobbing an? Ab wann spricht man von Mobbing? Bei uns zieht sich das ganze schon über ein Jahr hin und hat sich jetzt zugespitzt.
      Ich glaube und weiß auch, dass nicht alle gegen mich sind, aber für die anderen ist es einfacher, sich der Gruppe anzuschließen, die letztens ja auch eingeladen hat und uns nicht und denen es vielleicht nicht mal bewusst oder bekannt ist, dass wir gemobbt werden.
      Die Situation im Altersheim kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Damen um die wenigen Männer kämpfen. Und ich finde schon, dass man auch da von Mobbing sprechen kann, denn es geht ja sicherlich auch über einen längeren Zeitraum. Traurig, das alles.

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    2. liebe mopi,
      was du auch machen kannst, ist das problem öffentlich in einer
      versammlung o.ä. anzusprechen. da bekommst du dann meist auch etwas zurück. ich habe mich damals für sowas entschieden und das war auch das beste, denn dann wars vorbei.
      mit liebengrüßen eva

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  12. frage mich warum menschen für so etwas zeit haben. da meint man doch, die hätten gar nichts schönes im leben, wenn sie mit sowas schlechten sich ihre zeit vertreiben.

    ich hoffe ihr beide behaltet eure köpfe oben und sch.... auf die "leute" die meinen sie müssen euch so behandeln.

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  13. Auf jeden Fall finde ich das total mutig von Dir, denn auch wenn man selbst nichts dazu kann, hat man ja auch selbst in solchen Situationen das Gefühl des eigenen Unvermögens - es gehört viel Mut dazu zu sagen "es gibt Menschen die mich nicht mögen!" - das was Du erlebst geht sogar noch einen Schritt weiter (zu weit, meiner Meinung nach).

    Ich würde Dir allerdings auch raten diesen "sauberen Verein" zu verlassen und zu schauen, ob es nicht zum gleichen "Thema" eine Alternative in Eurer Stadt gibt. Das Verhältnis wird sicher für immer getrübt sein, und selbst wenn die Wellen sich glätten, weiß man nie, wann es mal wieder soweit ist, oder wer der nächste sein wird... ich denke, ist in einer Gruppe diese Verhaltensweise einmal aufgetreten, dann ist im Kern was falsch - und ich befürchte auch, dass etwas davon immer zurückbleibt innerhalb eines Kreises..
    Das sind allerdings nur meine ganz persönlichen Gedanken!

    Ich drücke Dich fest, sei stark"

    LG aus der EDELFABRIK
    Chrissie

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  14. Bitte was? Du isst zu viel und bist deshalb oft im Krankenhaus und deshalb können sie dich nicht leiden? Sind die noch ganz dicht?! Und dass sich auch noch die restliche Gruppe anschließt ist echt scheiße.

    Was kann man tun? Du hast recht, nicht viel bzw. gar nichts (leider), jedoch weißt du jetzt, dass sie nicht deine richtigen Freunde sind. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Ich kenne Mobbing aus meiner Volksschule - da wurde ich immer gehänselt und ausgeschlossen - weil ich zu dick war und keiner mit mir etwas unternehmen wollte, geschweige denn ein Bild gemeinsam malen! Aber ich habe mich davon nicht unterkriegen lassen, irgendwie hat es zwar weh getan aber ich dachte mir, dann suche ich mir eben andere Freunde. Die fand ich auch. Blöd war nur, dass die Lehrerinnen nichts unternommen haben und wäre es vlt jmd anders gewesen, hätte es denjenigen auch echt fürs Leben zeichnen können :(

    Mobbing finde ich komplett unangebracht und falsch. Wenn man jmd nicht leiden kann, nicht mag, nicht versteht etc. kann man ja normal, wie erwachsene Leute darüber sprechen und man muss ja nicht immer mit Jedem BFF sein. Das sollte doch möglich sein.

    Fühl dich gedrückt ♥

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  15. Ach Moppi, das tut mir sooo leid. Leider kenne ich das mit dem gemobbt werden, bin wie du weißt ein sehr offener und direkter Mensch, auch sehr ehrlich, was wohl für viele nicht so nen tolle Kombination ist. Ich kann da echt nur sagen steht drüber, klar ist es doof, wenn das in eurer Gruppe/eurem Verein jetzt auftritt. Ich wurde meine gesamte Ausbildungszeit sowohl von fast allen Mitazubis, als auch von der Ausbildungsleiterin gemobbt. Das Beste ist dann einfach sich an die, wenn auch wenigen, Menschen zu halten, die nicht am Mobbing beteiligt sind.

    Und ich muss sagen, dass ich schon ein Mensch bin, der einschreitet wenn jemand schlecht gemacht wird. Ich bin auch kein Unschuldslamm, aber wenn Menschen aus meinem Freundes oder Bekanntenkreis ohne Grund auf anderen rumhacken, dann sag ich denen auch das es falsch ist. Ich glaub das mach ich, weil ich weiß wie es ist, wenn man ohne Grund ausgegrenzt wird und ich mittlerweile auch keine Angst mehr davor habe, was andere von mir denken. Denn ich habe meine 2-3 wirklich engen Freunde und auf die kann ich mich immer verlassen.

    Also Kopf hoch Schnecke und irgendwann wird jeder von seinem Karma verfolgt ;-)

    lg devilly

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  16. Es ist schrecklich, dass Menschen wegen Dingen - die sie nicht einmal etwas angehen - sich so hochziehen und andere fertig machen!

    Ich wurde selbst Opfer von Mobbing, oder wie es im Fachjargon heißt "Bossing", dem Mobbing durch den Vorgesetzten. So schlimm, dass ich davon krank geworden bin, weil es ständig Druck und Stress bedeutet hat. Und damit meine ich nicht Depressionen.
    Irgendwann konnte ich morgens nicht mehr aufstehen und nur noch heulen. Das Ende vom Lied war die Aufgabe des Jobs.

    Es ist so grausam, wie andere Menschen sein können und so traurig zugleich, dass sie sich nur in Gruppen überlegen fühlen, oder wenn sie "über" dir stehen. Ekelhaft!!!

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  17. Liebe Moppi,
    "Mobben" würde ich persönlich beschreiben als die Projektion der eigenen seelischen Häßlichkeit (oder Dummheit) bestimmter Menschen auf das schwächste, leiseste, gutmütigste, dümmste, dickste oder missgestaltetste Glied der Kette. Das hat es schon immer gegeben und wird es auch in Zukunft geben.

    Auch ich möchte mir kein Urteil erlauben, da ich weder dich noch die in Rede stehenden Personen kenne.

    Leider ist meine Erfahrung, dass Mobbing (oder wie auch immer man dieses "Ausschlussverfahren" nennen will) meist erst aufhört, wenn man sich entweder selbst aus dem Dunstkreis dieser Leute komplett verabschiedet oder aber der oder die Rädelsführer sich irgendwann ein anderes "Opfer" suchen (die Gruppe schwenkt dann automatisch mit um). Sollte Letzteres eintreffen, dann bist du zwar aus der Schusslinie - der schlechte Geschmack im Mund wird aber für immer bleiben. Möchtest du mit diesem Gefühl dann wirklich dort weitermachen?

    Der Vorschlag, der hier gebracht wurde, alles einmal quasi vor versammelter Mannschaft anzusprechen, mag funktionieren, kann aber auch fürchterlich in die Hose gehen... nach vorne wird vielleicht verständnisvoll genickt und Bestürzung geheuchelt, hinten herum kann es aber sogar noch schlimmer werden als bisher. Immerhin bist du dabei, einen oder mehrere eines unsozialen Verhaltens zu beschuldigen... Das ist Angriff und einige werden das nicht auf sich sitzen lassen, und sei es nur, um das Gesicht vor den anderen zu wahren.

    Wenn du mental stark genug bist, das Thema anzusprechen und obendrein unbedingt an diesem seltsamen Verein festhalten willst... dann versuch es.

    Aber wenn ich lese, dass du schon ein Jahr lang darunter zu leiden hast, dann kommt mir eigentlich nur folgender Satz in den Sinn: Wo man mich partout nicht haben will, möchte ich auch nicht bleiben.

    Egal, wie auch immer du die Sache angehst... ich drücke dir jedenfalls die Daumen! Wie schreibt man heute so schön auf Facebook, Instagram & Co? "Dicker Knuuuuuutschaaaaa!"

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  18. Hi Moppi,

    nur mal so ein paar Gedanken... der Mensch ist ein Rudeltier und lebt in Gemeinschaften. Dabei findet jeder seine Position, seinen Platz in der Gemeinschaft, beispielsweise der/die Agile, der/die Schlichtende, der/die Lustige, der/die Vernünftige... usw. Manchmal kommt es vor, das zwei Menschen die gleiche Position beanspruchen und dann geht das Theater los... einer von beiden fühlt sich Bedroht und sucht sich den Rest der Gemeinschaft als Rückhalt aus seinem unterbewussten Unterlegenheitsgefühl heraus... ich glaube, fast immer mobbt der Schwächere den Stärkeren... bei allem Stress, den du gerade hast... aus dieser Perspektive heraus gesehen: ein Kompliment an dich!

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  19. Ach herrjeh ... das klingt ja gar nicht gut, liebe Moppi! :(
    Meiner Meinung nach habt ihr beide jetzt nur zwei Möglichkeiten, die wirklich eine Veränderung bewirken könnten (Aussitzen ist übrigens keine Option, weil's dann definitiv nicht besser wird):
    1) Vereinsversammlung einberufen und die Thematik in der Runde offen diskutieren
    2) Verein wechseln
    Ich würde vermutlich zu Nr. 2 tendieren ... für Nr. 1 braucht man nämlich Durchsetzungsvermögen und eine harte Schale (denn das Ganze könnte auch furchtbar schief laufen und dann steht man da und heult vielleicht vor versammelter Mannschaft im schlimmsten Fall - no, thanks).

    Ich kenne Mobbing selbst übrigens nur von der Arbeit. Eine von meinen 14 Kollegen hatte es von Beginn an auf mich abgesehen, hinter meinem Rücken gegen mich gehetzt und in aller Verzweiflung (einfach, weil ich nie Fehler machte und somit unangreifbar war) wichtige Unterlagen von meinem Schreibtisch verschwinden lassen. Offenbar befürchtete sie (mein persönlicher Spitzname für sie: Giftzwerg *g*), dass ich ihr ihren Job wegnehmen würde. Vielleicht war's aber auch Eifersucht, weil sie optisch mit mir nicht mithalten konnte (was auch immer das letztlich mit der Arbeit zu tun haben soll). Keine Ahnung ... wahrscheinlich beides ;)
    Als ich später dann dort weg war (mein Vertrag war nur befristet und ich musste sowieso wieder zurück zum Studium), habe ich dann erfahren, dass sie mit einer anderen Neuen, die mir optisch total ähnelte, offenbar das Gleiche abzog. Meine Vermutung: Ihr Mann hatte vielleicht mal eine Affäre mit einer uns ähnelnden Frau und daher entstand vielleicht auch diese Abneigung gegen langhaarige hübsche Brünette. Würde zumindest alles plausibel erklären :)

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  20. Mobbing ist für mich vor allem eine Form von Machtdemonstration. Einen Gruppe verschwört sich gegen einen Einzelnen oder wenigen Personen und macht denjenigen das Leben zur Hölle. Mobbing fängt meistens klein und im Verdeckten statt, bis die Opfer wirklich registrieren, was passiert, hat sich schon eine größere Mobbinggruppe zusammengefunden. Das Problem sind neben den Tätern selbst auch die Außenstehenden, die nicht eingreifen. Durch dieses Verhalten und das bewusste Vermeiden von Kontakt mit den Opfer(n) treiben sie die Gepeinigten immer weiter in die Isolation, was auch eine Form von Mobbing ist. Oftmals ist das Selbstbewusstsein der Mobbingopfer nach dieser Zeit massiv gestört, auch andere gesundheitliche Folgen wie Depressionen, Magen-Darm-Geschwüre und Angststörungen können dadurch entstehen...

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  21. Ich wurde gemobbt und habe (vermutlich) auch selbst andere gemobbt. Wie du sagst, nannte man das früher einfach "nicht nett sein". Wahrscheinlich hatte jeder einen Außenseiter in der Klasse. Eine/n die/den niemand wirklich mochte. Eine Person, die alle irgendwie eigenartig und eigenbrödlerisch fanden. Solche gab es auch in meiner Schulzeit und ja, ich mied sie und schloss sie aus. ich war nicht direkt gemein zu ihnen, so wie manch anderer vielleucht, aber wirklich nett war ich auch nicht. Ich suchte kein Gespräch und versuchte mich auch nicht mit ihnen anzufreunden. Und ja, ich konnte nie verstehen, warum sie ihre Situation nicht versuchten zu ändern. Schließlich waren diese Leute ja "selber dran schuld. Erst viel säter begriff ich, wie falsch ich damit lag...

    In meinem letzten Schuljahr traf es mich dann plötzlich selbst. Auf Skyfahrt in Österreich merkte ich, wie der Großteil der Mitschüler sich gegen mich wendete, mich mied und mehr oder weniger offen anfeindete. Viele von Ihnen kannte ich kaum, sie kamen von einer anderen Schule und hatten bis dato nie etwas mit mir zu tun gehabt. Ich wusste nichtmal alle Namen. Aber was hatte ich bloß getan, dass man so böse über mich tuschelte und mich bei jeder Gelegenheit schnitt?
    Damals hatte ich einen besten Freund. Einen Mitschüler, der ebenfalls mitgefahren war. Und ich war seit einem Jahr einer festen Beziehung mit einem anderen. Ich weiß nicht wieso, aber diese Tatsache erregte den Hass der anderen. Sie glaubten, ich würde meinem besten Freund das Herz brechen, da er ja offensichtlich in mich verliebt sei. Ich würde ihn ausnutzen und ihm übel mitspielen, denn ich hätte ja bereits eine Beziehung und würde dem anderen sinnlos Hoffnungen machen. Tatsächlich war es natürlich ganz anders, aber das interessierte niemanden. Man glaubte, mich dafür bestrafen zu müssen, tuschelte hinter meinem Rücken, schubste mich beim Skyfahren, machte sich lustig über mich bis ich in Tränen ausbrach. Und auch das fand man offenbar erheiternd. ich hatte nur Glück, dass ich nicht komplett allein damit war.

    Zum Glück hatte ich Freunde, die hinter mir standen und die Schulzeit war bald vorbei.

    Menschen, die mobben, ist oft gar nicht bewusst, was sie da tun und welche Auswirkungen das hat...

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